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Trainingsreise auf die Philippinen

Philippinen – ein Land ganz weit weg, von dem in unseren Nachrichten kaum jemals etwas kommt. Was wissen wir über die Philippinen? Vielleicht dass es ein großes Inselreich ist (mit über 7.000 Inseln), dass es ein armes Land ist, dass es einst eine Kolonie der Spanier war…

Weniger bekannt ist, dass die Philippinen ihre eigenen Kampfkünste hervorgebacht haben, die unter dem Überbegriff FMA (Filippino Martial Arts) bzw. unter den Hauptbegriffen Arnis, Eskrima oder Kali im Westen bekannt geworden sind.

Die Kampfkünste der Philippinen haben nicht eine entsprechend lange und heroische Geschichte wie die Chinas oder Japans aufzuweisen. Man sagt, dass sie ihren Anfang nahmen als Lapu Lapu, ein Anführer der einheimischen Philippinos, auf Cebu, einer Insel im Zentrum der Philippinen, gegen Magellan kämpfte und ihn und seine Soldaten besiegte.

Genau dorthin führte die Reise von Thomas Schmidt-Herzog, der seit gut 25 Jahren philippinische Kampfkünste trainiert. Bereits zum dritten Mal zog es ihn nach Cebu, wie die Hauptstadt der Insel Cebu heißt. Dort wollte er erneut bei seinen bisherigen Lehrern trainieren, sowie weitere Kontakte knüpfen.

Zuerst führte ihn sein Weg zu Großmeister Nick Elizar, einem Balintawak Eskrima Lehrer, bei dem er bereits 2007 begann zu lernen. Großmeister Nick, mittlerweile Mitte Siebzig, ist immer noch topfit, da er weiterhin täglich Eskrima trainiert.

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Am nächsten Tag begann dann das eigentliche Training, dabei standen täglich 4-6 Stunden Eskrima auf dem Plan. In den Philippinen ist es im April Hochsommer, und so muss man sich seine Trainingseinheiten gut aufteilen, damit man möglichst viel Training unterbringen kann.

Die erste FMA Einheit war Baraw Sugbo, ein Stil, der sich auf die waffenlose Verteidigung von Messerangriffen konzentriert. T. Schmidt-Herzog hatte bei Großmeister Eduardo Ceniza bereits 2019 trainiert und konnte nun seine Fähigkeiten verfeinern. Es wurde nun täglich hart trainiert, sodass ihm am Ende der Reise der zweite Lehrergrad im Baraw Sugbo verliehen wurde.

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Die nächste FMA Einheit war San Miguel Eskrima bei Großmeister Panto Canete, dem Enkel des Stilbegründers. T. Schmidt-Herzog hatte bereits bei verschiedenen Lehrern diesen Stil kennen gelernt und wurde auch hier freundlich aufgenommen. Das Training in diesem Stil beeinhaltet die Verwendung aller Waffen aus dem Arsenal der philippinischen Kampfkünste und legt großen Wert auf die korrekte Schrittarbeit und die Beherrschung der verschiedenen Kampfdistanzen. Am Ende der drei Wochen stand T. Schmidt-Herzog hier eine Prüfung bevor, bei der er den vierten Lehrergrad und den Meistertitel erhielt.

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Die dritte tägliche FMA-Einheit bestand aus dem Training bei verschiedenen anderen Meistern, die alle ihre Spezialgebiete haben: so zum Beispiel das Training bei Großmeister John Mac vom Cacoy Doce Pares Stil, oder Großmeister Drigo Maranga vom Balintawak Eskrima Stil.

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An den Wochenenden besuchte T. Schmidt-Herzog dann noch einen daoistischen Tempel, wo Kungfu trainiert wurde. Überall wurde er herzlich und freundlich im Training aufgenommen, und manch ein Abend klang nach dem Training noch im Restaurant bei interessanten Gesprächen rund um die Kampfkunst aus.

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Und so gingen drei ereignis- und lehrreiche Wochen wie im Flug vorbei. Das dort Gelernte bereichert nun unseren FMA Kampfkunstunterricht.

Wer Interesse an einem Probetraining hat kann jederzeit gerne bei uns vorbei schauen!

Trainingsreise Philippinen 2026

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